März 2019 - 3 MIN Lesedauer

STEIGAUF in Madeira: „Alles andere als eine Pauschalreise“

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Josef Wittibschlager ist bereits langjähriger BËRGSTEIGER-Partner und einer der besten österreichischen Outdoor-Fotografen. Auf Instagram begeistert er täglich über 57.000 Fans mit seinen atemberaubenden Landschaftsbildern. Für neue Aufnahmen trat er im Februar mit seinen Kollegen die Reise nach Madeira an. Im nachfolgenden Beitrag seht ihr einige Eindrücke und könnt die Erfahrungen des naturbegeisterten  Influencers nachlesen.

 

 

Leuchturm bei Ponta do Pargo

 

 

Mein Name ist Josef Wittibschlager und ich komme aus Niederösterreich. Gemeinsam mit BËRGSTEIGER war ich in Madeira unterwegs um euch diese vielfältige Insel in einem neuen Blickwinkel zu zeigen. Ich war außerdem ebenfalls sehr überrascht, was diese Perle im Atlantik an Möglichkeiten zu bieten hat. Madeira liegt nur einen Sprung vom europäischen Festland entfernt und ist das ideale Urlaubsziel, sowohl für Ruhesuchende, als auch Abenteuerlustige – vorausgesetzt du  lässt dich nicht vom Klischee-Pauschalurlaub oder dem Ruf als Senioreninsel abschrecken.

 

 

Pico do Ariero Aussichtspunkt

 

 

Wer nach Madeira kommt, sollte unbedingt seine Wanderschuhe einpacken. Unzählige Wanderungen verschiedenster Schwierigkeitsstufen sind für jedermann geeignet und lassen keine Langeweile aufkommen. Auch wer alpine Touren bevorzugt, kommt hier auf seine Kosten. Mit 1862m ist Madeiras höchster Berg Pico Ruivo nämlich nicht gerade ein kleines Hügelchen und auch die umliegenden Gipfel sorgen für Spannung. Zu meinen persönlichen Wanderhighlights gehörte der landschaftlich untypische karge Weg um den Ponta de Sao Lourenco.

 

 

Pico do Ariero Sonnenuntergang

 

 

Eine vollkommen untypische Madeira-Wanderung, die aber ihren eigenen, besonderen Reiz hatte und wundervolle Farben bot. Insbesondere die Ausblicke auf die raue Nordküste sind unvergesslich für mich. Bei einer Dauer von drei Stunden bestritten wir dort eine Strecke von acht Kilometern und 200 Höhenmetern.

 

In tiefster Dunkelheit starteten wir dann Richtung Osten der Insel. Auf den durchgehend beleuchteten Straßen tummelt sich keine Menschenseele außer uns. Gegen 07:00 Uhr – eine gute Stunde vor Sonnenaufgang – erreichen wir den Parkplatz am Ost Kap. Auch hier ist weit und breit niemand zu sehen. Mit Stirnlampen bewaffnet machten wir uns auf den Weg, denn es dauerte noch eine Weile, bis die Dämmerung einsetzte. Wir folgten einem schmalen Wanderweg auf dem es immer wieder auf-und abwärts ging. Einige Stellen waren etwas ausgesetzt, aber alles war gut abgesichert. Immer wieder werden wir mit faszinierenden Ausblicken belohnt. Der Sonnenaufgang wird leider nicht so spektakulär, wie wir uns das erhofft hatten, aber das frühe Aufstehen hat sich dennoch ausgezahlt.

 

Abschließend lässt sich sagen: Wer dem langen Winter in Österreich entkommen will und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern liebt, ist auf Madeira bestens aufgehoben.

 

 

Klippen um Ponta de Sao lourenco

 

Ponta de Sao Lourenco

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